Alltags-Geschichten
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Pilze
(05.09.2020)

haben wir heute keine gefunden. Das hat die Nachbarin zu dem Herrn gesagt, der sie gefragt hat, ob sie mit ihrem Körbchen Schwammerln suchen will. 

Sie hat ihr Körbchen umsonst zwei Stunden durch den Wald getragen. Nicht mal Giftpilze wollen heuer wachsen… Wir haben an allen Stellen gesucht, wo wir in den vergangenen Jahren fündig gewesen sind. Fehlanzeige! Und dann, keine 200 Meter von unserem Parkplatz entfernt, hat sie ihr Körbchen doch noch füllen können.

Pfifferlinge in Sahnesoße gibt’s heut Abend, dazu von der Nachbarin selbst gemachte Bandnudeln. Ich verzichte gerne. Ich hoffe, Nachbars haben Fleisch und Wurst im Kühlschrank.




Melli


Heute kann er nicht  - so leid es ihm tut
(09.08.2020)

Ja, eigentlich sind wir ein gutes Team, mein über 100jähriger Herd und ich. Wir kochen und backen zusammen, sogar so komplizierte Sachen wie Sauce Hollandaise. Auf seiner großen Eisenplatte ist an irgendeiner Stelle immer die richtige Hitze. Mit wenigen Holzscheiten backen wir Pizza oder Hefezopf, aber wenn’s pressiert will er mit dem richtigen Holz befeuert werden.

Heute sollte es den ersten Apfelkuchen 2020 aus eigenen Jakob-Fischer-Äpfeln geben. Hier im Allgäu heißen sie Oberländer. Der Gatte hatte ein Feuer entfacht und der Herd hat prompt den ganzen Qualm in der Küche verteilt. Durch den Schornstein ging gar nichts, und das wegen eines unüberwindbaren Hitzepfropfs. Bei 30° im Schatten durchaus normal. Der beißende Rauch hat uns aus der Küche vertrieben. Und dann ein ohrenbetäubender Lärm: Das Rauchwarnsystem sprang an. Aus Sicherheitsgründen sind die Melder im ganzen Haus miteinander vernetzt. Also wieder in die Küche, den Rauchwarnmelder ausschalten. Dann zu den anderen Rauchwarnmeldern. Im Dachgeschoss war‘s besonders interessant, denn hier hängen die Melder so hoch, dass man nur mit dem Besenstiel rankommt.

Die Rauchschwaden hängen immer noch in der Küche, aber unser Rauchwarnsystem hat den vorgesehenen jährlichen Test bestanden, sogar unter realen Bedingungen.


Gemüse anbauen anstatt verreisen
(5. August 2020)

Für mich eine echte Alternative in Coronazeiten. Statt neue Länder zu entdecken, entdecke ich neue Welten. Unter anderem die Welt der Gurken, Karotten, Salatköpfe, Rettiche, Kräuter und Tomaten.



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